In meinem letzten Artikel ging es um die Nextcloud, deine Fork der ownCloud.

Heute möchte ich diese mit der Synology Drive vergleichen, welche auf den meisten Synology Disk- und Rackstations einwandfrei läuft.

Zunächst muss ich sagen, dass wenn man mit dem Synology-System zufrieden ist, sollte man auf jeden Fall dabei bleiben. Die Einbindung von den geteilten Ordnern in Drive funktioniert perfekt und alle Berechtigungen werden automatisch und sicher übernommen.

Aber jetzt der Vergleich für alle, die sich noch nicht ganz entscheiden können, und denen es egal ist, alle Dateien und Ordner neu in der Nextcloud anzulegen.

User-Interface

Interface von Synology Drive

Synology Drive ist sehr einfach und deshalb sehr übersichtlich aufgebaut. Man kann in der linken Seitenleiste auf die Ordnerstruktur zugreifen und im großen Fenster kann man dann auf die Daten zugreifen.

UI der Nextcloud

Die Nextcloud ist ähnlich wie die Synology Drive aufgebaut, jedoch meiner Meinung nach ein wenig komplexer – man muss ein wenig mehr erklären. Seht ihr auch die Ähnlichkeit mit Google Drive? Vor allem das „10,4 MB verwendet“ links unten erinnert mich dann doch sehr an den Cloud-Speicher von Google.

Ein Wort zur Mobile-App

Die jeweiligen Apps für das Smartphone (in meinem Fall ein iPhone ;-)) sind ähnlich aufgebaut. Wie eine Datei-App eben so ist.

Die Nextcloud-App hingegen hat eine perfekte Integration in die iOS-Dateien-App. So kann man ganz einfach von jeder App aus Daten in die Nextcloud hochladen und Dateien zwischen dem iPhone, iCloud Drive und der Nextcloud können ganz einfach ausgetauscht werden.

Vorteile/Nachteile

Meine Meinung nach sollte jeder die Nextcloud nutzen, soweit man nicht im Synology-System vertieft ist, jedoch sollte man die Sicherheit auf jeden Fall beachten.

Die Nextcloud kann auch auf zum Beispiel einem Raspberry Pi (mit einer externen Festplatte) installieren werden und so kann man, wie in meinem letzten Artikel geschrieben, für ungefähr 30-40 € eine eigene Cloud hosten. Aus diesem Grund ist die Nextcloud wirklich sehr empfehlenswert.

Sollte man allerdings eine Synology Disk- oder Rackstation besitzen, sollte man auf jeden Fall bei dem vertrauten Synology-System bleiben, weil dieses auf jeden Fall besser in die Disk- oder Rackstation integriert ist und man vor allem besseres Backup ermöglichen kann.

Fazit

Beide Cloud-Lösungen sind auf jeden Fall zu gebrauchen und für sich mehr oder weniger perfekt.

Die Nextcloud empfehle ich auf jeden Fall den Leuten, die eine eigene Cloud möglichst kostengünstig ermöglichen wollen, eine Cloud auf dem Webserver möchten oder eine Unternehmenslösung brauchen.

Synology´s Drive ist super, um eine Cloud innerhalb der Synology-Welt zu nutzen und erleichtert das Backup und ist, aufgepasst, auf jeden Fall sicherer, wenn man sich nicht so mit PHP, MySQL-Datenbanken und phpMyAdmin auskennt.

Mein Tipp und Anliegen

Ich bitte euch, egal ob ihr nun die Nextcloud, Synology Drive oder einfach nur ein „normales“ Filesharing betreibt, gebt diesen Geräten nie eine einfache Portweiterleitung (DynDNS) an eurem Router.

Das ist einfach zu unsicher. Richtet eine VPN-Verbindung ein und dann ist es mehr oder weniger „egal“, ob ihr eine kleine Sicherheitslücke in euren Systemen habt, denn durch die VPN-Verbindung kommt keiner durch!

Natürlich müsst ihr eure VPN-Verbindung auch entsprechend sicher einrichten – aber mehr dazu in meinen zukünftigen UniFi-Tutorials.


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